Bujanowski, Cäcilia

Cäcilia Bujanowski wurde 2003 im Bergischen Land geboren und wuchs in einer Musiker*innenfamilie auf. Sie bekam den ersten Cellounterricht im Alter von fünf Jahren bei ihrer Mutter und nahm als Kind an zahlreichen Orchester- und Kammermusikprojekten der Jeunesses Musicales Deutschland und des Internationalen Arbeitskreises für Musik teil, sowie bei Jugend Musiziert.
Nach dem Abitur zog sie nach Berlin und erhielt dort Cellounterricht bei Prof. Ulrich Voss; seit 2024 studiert sie an der Universität der Künste Violoncello in der Künstlerisch-Pädagogischen Ausbildung bei Eva Freitag. Weiteren Unterricht nahm sie außerdem bei Jeanette Gier und Prof. Kleif Carnarius.
Cäcilia ist Mitglied mehrerer Kammermusikensembles und spielt in verschiedenen Orchestern, unter anderem spielte sie bei der Jungen Kammerphilharmonie Berlin und der Jungen Deutschen Philharmonie.
Neben dem Studium ist sie Teil der Studierendenorganisation Musica Inaudita, die sich dafür einsetzt, marginalisierte Komponist*innen hör- und sichtbar zu machen.
Als Pädagogin macht es ihr besonders viel Freude, in den Kontakt mit Schüler*innen zu gehen und sie dabei zu unterstützen, ihre individuelle musikalische Persönlichkeit zu entwickeln.
Foto©: Karin Sachiko Zöllner
Chen, Ithay

Ithay Khen wurde in Israel geboren. Den ersten Unterricht erhielt er von seinem Vater. Als 16- Jähriger wurde er in die Celloklasse von Prof. Uzi Wiesel an der Rubin Musikakademie in Tel Aviv aufgenommen. Danach wechselte er zu Prof. Wolfgang Böttcher an die Hochschule der Künste Berlin. Sein Konzertexamen absolvierte er an der Hochschule für Musik Hanns-Eisler Berlin, wo ihn Prof. Joseph Schwab unterrichtete. Ithay Khen erhielt neben dem Clermont-Preis, als Auszeichnung für den besten jungen israelischen Cellisten, auch den ersten Preis beim Cello- und Kammermusikwettbewerben der Rubin Musikakademie Tel Aviv.
Im Anschluss an sein Studium war er Stipendiat der Herbert von Karajan- Orchesterakademie des Berliner Philharmonischen Orchesters. Mit dem Berliner Philharmonischen Orchester absolvierte er zahlreiche Konzerte und Konzertreisen. Immer wieder musizierte er in Kammermusikensembles mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker.
1996 bis 1997 folgte ein Engagement als Solocellist der Königlichen Philharmonie Antwerpen, bevor er zum ersten Solocellisten der Nürnberger Oper avancierte.
Als Dozent unterrichtete er weltweit zahlreiche Meisterkurse, unter anderem auf dem International Summer Festival der Rubin Academy/ Jerusalem, dem International Festival Burgos/ Spanien, dem Summer Music Festival Glukholazy/ Polen und der Euro-Nippon-Festival in Alden Biesen / Belgien.
Ithay Khen unterrichtet an der Schostakowitsch Musikschule Berlin Lichtenberg und an der Musikschule Havelland in Falkensee.
Gorelova, Anna

Anna Gorelova zählt zu den vielseitigen Cellistinnen ihrer Generation und verbindet eine internationale Konzerttätigkeit mit großer Leidenschaft für die pädagogische Arbeit. Ihre musikalische Ausbildung begann in St. Petersburg, wo sie bereits im Alter von neun Jahren Cello zu spielen begann. Später studierte sie am Saint Petersburg Conservatoire, wo sie sich auch früh intensiv der Kammermusik widmete — einer Kunstform, die bis heute im Zentrum ihres musikalischen Wirkens steht. 2006 setzte Anna Gorelova ihre Ausbildung an der Niederländische Streichquartett-Academy fort. 2009 schloss sie ihr Studium (Konzertexamen, Kammermusik Streichquartett) bei Prof. E. Feltz an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin ab.
Noch während des Studiums gründete sie das Atrium Quartet. Nach den internationalen Erfolgen beim London International String Quartet Competition (1. Preis und Publikumspreis) sowie beim Bordeaux International String Quartet Competition (Grand Prix) begann eine intensive internationale Konzerttätigkeit.
Seitdem tritt Anna Gorelova in Europa, Asien, Nord- und Südamerika auf— sowohl als Solistin, im Streichquartett, als auch im Klaviertrio.
Neben ihrer Konzerttätigkeit liegt Anna Gorelova besonders die Arbeit mit jungen Musikerinnen und Musikern am Herzen. Ihre Unterrichtsphilosophie verbindet hohe künstlerische Ansprüche mit einem offenen, inspirierenden und individuellen Zugang zu jedem Schüler. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur technische Sicherheit und Klangkultur, sondern vor allem musikalische Fantasie, Ausdruckskraft, stilistisches Verständnis und die Fähigkeit zum musikalischen Zuhören und gemeinsamen Musizieren.
Hoyer, Uta

Uta Hoyer studierte von 1989-1994 an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin Violoncello.
Als selbständige Musikerin folgte darauf eine intensive Konzerttätigkeit im In- und Ausland und die Gründung von verschiedenen Kammermusikensembles.
Seit 2013 unterrichtet sie an der Musik- und Kunstschule Havelland und möchte in den Ensemblegruppen die Freude am gemeinsamen Musizieren vermitteln.
Sie koordiniert die tiefen Streicher, leitet das Nachwuchsorchester „Saitenspiel“, organisiert Projektstreichertage und Fahrten der Celloabteilung und leitet ein Celloensemble für Erwachsene in Falkensee.